china reisen

START FLUG NACH CHINA HOTEL IN CHINA INFOS FOTOALBUM LINKS
KONTAKT-IMPRESSUM
   

Sehenswürdigkeiten in China: Die Terrakotta-Armee in Xi´an

REISEN UND LERNEN
China Studienreisen 2
Sprachreisen China
Reise mit Taiji Kurs
China-Reisen mit Vogelbeobachtungen

RUNDREISEN CHINA

Peking-Shanghai 6 Tage
Peking-Xi’an-Shanghai 8 Tg
Peking-Xi’an-Guilin-
Hangzhou-Shanghai 12 Tg
Peking-Hangzhou-Suzhou-
Shanghai 9 Tage
Yangtze-Kreuzfahrt 1
Yangtze-Kreuzfahrt 2 mit Yunnan
Yangtze-Kreuzfahrt 3
Peking-Xi’an-Luoyang-
Shengzhou-Nanjing
Shanghai 11 Tage
Peking-Xining-Tibet-
Chengdu-Shanghai 15 Tg
STÄDTE-REISEN CHINA
Städte-Reise Peking
Städte-Reise Shanghai
AKTIVREISEN CHINA
Bausteinreise China
GOLFREISEN CHINA
Golfreise 1 Hongkong-
Haikou-Boao-Sanya
Golftour 2 Hongkong-Sanya
Golfreise 3 Peking-Xi’an- Guilin-Shanghai
Golfreise 4 Peking-Xi’an- Kunming-Lijiang-Shanghai
Golfreise 5 Shanghai-Hangzhou-Guilin
 
 


Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Chinas und die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Region Xi’an ist mit Abstand die unterirdische Terrakotta Armee des ersten Kaisers der Qin Dynastie, Qinshihuangdi. Zu besichtigen ist diese 35 Kilometer östlich von Xi’an am Fuss des Lishan Bergs, in dem für seine Granatäpfel berühmten Kreis Lintong.

Die Bauern von Lintog machten 1974 eine sensationelle Entdeckung. Als sie einen Brunnen bohren wollten, stiessen sie dabei auf lebensgrosse Pferde- und Kriegerfiguren. Die herbeieilenden Archäologen waren sich sofort darüber im Klaren, dass es sich hier,  in der Nähe des noch ungeöffneten Mausoleums des ersten Kaisers der Qin Dynastie (259-210 v. u. Z.). um einen Teil der Grabanlagen handeln muss. Mit einer solch umfangreichen Entdeckung hatten die Forscher allerdings nicht gerechnet: in dem rund 200 Meter langen und etwa 70 Meter breiten Areal vermutet man 7600 lebensgrosse Tonfiguren von Kriegern, Offizieren, Armbrustschützen und Streitrossen. Ein Teil der etwa 7000 Figuren dieses Nebengrabes wurde von Archäologen restauriert und in einer über dem Fundort errichteten Halle zugänglich gemacht.

Die Figuren sind in Schlachtordnung in elf Korridoren aufgebaut, Speer- und Schwertträger, Wagenlenker und Offiziere, alle zwischen 1,80 Meter und 1,86 Meter gross. Jeder Kopf ist besonders modelliert mit individuellen Gesichtszügen, kein Gesicht gleicht dem anderen. Aber die Grundformen stammen aus einer Serienproduktion, Füsse, Beine, Körper, Arme und Köpfe wurden einzeln hergestellt, gebrannt und dann mit bindenden Ton zusammengefügt. Auch die Pferde wurden zusammengesetzt. Durch die Kaltbemalung mit Mineralfarben wirken die Figuren sehr naturalistisch.

Neben dem rund 14200 Quadratmeter umfassenden Ausgrabungssektor 1, in dem man neben einigen Quadrigen auch gepanzerte und ungepanzerte Krieger fand, wurde mit der Erforschung zweier weiterer Ausgrabungsabschnitte begonnen. Sektor 2 ( ca. 6000 Quadratmeter) enthält hauptsächlich vierspännige Streitwagen und die Reiterei. Der etwas entfernte Sektor 3 ( 520 Quadratmeter), war wohl als Befehlszentrale gedacht, denn hier fanden sich nur Tonfiguren hoher Offiziere, die nicht in Schlachtordnung aufgestellt waren, wie die Soldaten in den beiden anderen Sektoren, sondern mit Blickkontakt zueinander, wie bei einer Beratung.

Die riesige unterirdische Anlage bestand aus einer Halle, deren kräftige Holzsäulen eine Holzdecke stützen. Diese war mit einer dicken Schicht aus wasserundurchlässigem Lehm bedeckt, auf die nach Anschluss der Bauarbeiten reichlich Erde gehäuft wurde. Man schätzt, dass rund 700.000 Mann an dem Grab mitgearbeitet haben und dies sicherlich nicht freiwillig. Die Bauarbeit der gesamten Grabanlage hat insgesamt 36 Jahre gedauert.

Wie viele Chinesen dieser Epoche, glaubte auch der Kaiser Qinshihuangdi an ein Leben nach dem Tode, aber er hatte dennoch eine unbezähmbare Angst vor seinem Ende. Um für das Leben nach dem Tode ausreichend gerüstet zu sein, ordnete er bereits bei seiner Thronbesteigung als Dreizehnjähriger die Errichtung der Grabanlage an. 210 v. u. Z. wurde Qinshihuangdi unter dem 47 Meter hohen, künstlich aufgeschütteten Tumulus beigesetzt. Dieser Grabhügel ist bisher noch nicht geöffnet worden.

In der Haupthalle ist ein Modell der gesamten Grabanlage ( Hauptgrab und Nebengräber) aufgebaut. In einem der beiden Nebengebäude können Terrakottafiguren und Waffen besichtigt werden. Deren Herstellungsprozess, der ablief wie bei einer grossen, fliessbandähnlichen Massenproduktion, ist ebenfalls dokumentiert. Das andere Gebäude beherbergt eine Sensation, das Miniaturmondel eines bronzenen Wagens mit Pferden und Kutscher aus der Qin Dynastie. Das Gefährt wurde 1980 ungefähr 20 Meter westlich des Grabes entdeckt, und es gleicht den Gespannen, die der Kaiser bei seinen Inspektionsreisen benutzte.

1,5 Kilometer von diesem Grab entfernt liegt in westlicher Richtung das eigentliche Hauptgrab des Kaisers, das aber bis heute noch nicht geöffnet werden konnte. Historischen Aufzeichnungen zufolge soll sich unter dem 47 Meter hohen Grabhügel eine prächtige Anlage verbergen, die vermutlich das gesamte Land China in kleinerem Massstab darstellt.

China Reisen mit Besichtigung der Terrakotta-Armee:
   8 Tage Peking, Xi´an, Shanghai
12 Tage Peking, Xi´an-Guilin, Shanghai, Hangzhou
11 Tage Peking, Xi´an, Luoyang, Shengzhou, Nanjing, Shanghai
12 Tage China Rundreise Peking, Shanghai mit Yangtze - Kreuzfahrt
14 Tage Golfreise Peking, Xi´an, Guilin, Shanghai
15 Tage Golfreise Peking, Xi´an, Kunming, Lijiang, Shanghai