china reisen

START FLUG NACH CHINA HOTEL IN CHINA INFOS FOTOALBUM LINKS
KONTAKT-IMPRESSUM
   

Sehenswürdigkeiten in China: Suzhou - Privatgärten, Garten des bescheidenen Politiker

REISEN UND LERNEN
China Studienreisen 2
Sprachreisen China
Reise mit Taiji Kurs
China-Reisen mit Vogelbeobachtungen

RUNDREISEN CHINA

Peking-Shanghai 6 Tage
Peking-Xi’an-Shanghai 8 Tg
Peking-Xi’an-Guilin-
Hangzhou-Shanghai 12 Tg
Peking-Hangzhou-Suzhou-
Shanghai 9 Tage
Yangtze-Kreuzfahrt 1
Yangtze-Kreuzfahrt 2 mit Yunnan
Yangtze-Kreuzfahrt 3
Peking-Xi’an-Luoyang-
Shengzhou-Nanjing
Shanghai 11 Tage
Peking-Xining-Tibet-
Chengdu-Shanghai 15 Tg
STÄDTE-REISEN CHINA
Städte-Reise Peking
Städte-Reise Shanghai
AKTIVREISEN CHINA
Bausteinreise China
GOLFREISEN CHINA
Golfreise 1 Hongkong-
Haikou-Boao-Sanya
Golftour 2 Hongkong-Sanya
Golfreise 3 Peking-Xi’an- Guilin-Shanghai
Golfreise 4 Peking-Xi’an- Kunming-Lijiang-Shanghai
Golfreise 5 Shanghai-Hangzhou-Guilin
 
 


Wann immer von den märchenhaften chinesischen Gärten geschwärmt wird, meint man in erster Linie Suzhou. Die über 2500 Jahre alte Stadt ist gleichsam zum Synonym für die berühmte Landschaftsarchitektur Chinas geworden. Das von Shanghai rund 100 Kilometer( eine Stunde Bahnfahrt) entfernte Handelszentrum ist so reich an Schönheit, dass es schon im alten China sprichwörtlich war: „ Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden Suzhou und Hangzhou.“ Ein anderer Beiname für Suzhou, dessen Name „ Überfluss an Wasser“ bedeutet, lautet „ Venidig des Ostens“.

„Zhuozhengyuan“, „ der Garten der anspruchslosen Amtsperson“, aber auch „ Garten des bescheidenen Verwalters“ übersetzt, wurde im Jahre 1513 von Wang Xianchen in Auftrag gegeben. Wang, ein alles andere als anspruchsloser hoher Beamter, zog sich nach Suzhou zurück, um sich ganz dem Gartenbau zu widmen- nicht ohne vorher anderen das Geld für Gartenbau abgepresst zu haben.

Mit seinen vier Hektar ist dieser Garten einer der grössten von Suzhou. Während der Taiping Revolution, bei der Suzhou erheblich zerstört wurde, machten die Taiping Führer diesen Garten von 1860 bis 1864 zu ihrem Hauptquartier. 1953 wurde der Garten restauriert, doch sind die ältesten Teile leicht durch ihre feineren Strukturen und Verzierungen der Bauten zu erkennen.

Der schlichte Stil der Ming Zeit ist an verschiedenen Bauten erkennbar. Eine Mauer innerhalb des Gartens teilt ihn in zwei ungleich grosse Teile. Im westlichen Teil befinden sich viele Teiche, die drei Fünftel der Gesamtfläche bedecken, mit kleinen Inseln darin, die durch Dämmer miteinander verbunden sind. Den Mittelpunkt bilden zwei wunderschöne bambusbewachsene Inselchen. Im Osten steht der „ Pavillon der fernen Düfte“, der die Teiche im Süden überragt und von Türmen, Brücken und Aussichtsplattformen umgeben ist. Andere Pavillons, die besonders sehenswert sind, sind der „ Pavillon der Erwartung des Frostes“ und der „ Pavillon des duftenden Schnees und der blauen Wolken“ sowie der Pavillon „ Überall blickt man auf Lotos“, da die Teiche voller Lotosblumen sind. Die „Kleine Brücke des fliegenden Regenbogens“ ist ebenfalls ein Ort, wo die Besucher für ein Weilchen verweilen müssen. Entlang der Westseite der Trennungsmauer verläuft ein langgestreckter bedeckter Gang. Auf schmalen Fusspfaden, über Brücken und durch verschiedene Wandelgänge gelangt der Besucher zu immer neuen Aussichtspunkten, bis sich ihm ganz allmählich der volle Zauber dieser Landschaftskomposition erschliesst.